In der Prüfungsphase gibt es zwei Arten von Studenten. Fangen wir mit der Minderheit an. Die, die schon seit Wochen lernen und ganz entspannt die Klausuren mit einer „oh, ich glaube ich bin durchgefallen“ – 1.0 abschließen. Dann gibt es da noch die Studenten, die vor den Prüfungen eine Woche lang nur noch rauchen und Kaffee trinken und das restliche Semester so gut wie nichts für die Uni gemacht haben. Für die Letzteren, die das Lernen so gar nicht mehr gewohnt sind: fünf Tipps, um trotzdem durchzustarten.

-von Janni Nagel

1. Bevor du dich an deinen Arbeitsplatz setzt, Arme und Beine drei Minuten lang durchschütteln. Zusätzlich kannst du 10 Mal tief ein- und ausatmen. 4-5 Sekunden einatmen und die Luft anhalten. Danach 5-10 Sekunden ausatmen. Klingt simpel, wirkt aber Wunder!

2. Es ist wichtig, dass du an deinem Lernplatz genügend Licht hast. Idealerweise lernst du bei Tageslicht oder hast eine Tischlampe, Kerzenschein wird nicht empfohlen.

3. Von Natur aus dauert unsere Konzentrationsphase nur etwa 30-60 Minuten an. Aus diesem Grund ist es von Vorteil, Pausen einzulegen. Es reicht, wenn du dir 10 Minuten nimmst und dich ablenkst. Wichtig ist, dass die Pause nicht länger als 15 Minuten dauert. So kann sich dein Arbeitsgedächtnis entspannen und du bist wieder aufnahmefähig.

4. Der nächste Trick ähnelt der Meditation. Hier suchst du dir einen Punkt im Raum aus und fixierst diesen, achte dabei ausschließlich auf deine Atmung und wende deinen Blick nicht von dem fixierten Objekt ab. Nach 3-5 Minuten wirst du merken, wie du dich erneut besser auf das Lernen konzentrieren kannst.

5. Der wohl wichtigste und zugleich schwierigste Punkt zum Schluss. Schlafen ist sozusagen die Grundlage jedes effektiven Lernens. Auch, wenn das kurz vor den Prüfungen unmöglich scheint, wer schläft nimmt weitaus mehr auf, als die, die es nicht tun.

Schnell die Konzentrationsmusik einschalten und loslegen – viel Erfolg !

Beitragsbild: Janni Nagel