Bald stehen für mich die ersten Prüfungen an und ich muss sagen, dass ich, langsam aber sicher, das Gefühl habe verrückt zu werden. Die ersten Anzeichen dafür waren, dass ich anfing meinem Drucker vorzuwerfen, er solle sich nicht über die viele Arbeit beschweren. Er würde zwar die 50 Seiten drucken, aber ich müsse sie ja schließlich lernen. 

– von Hannah Sievers

Dass ich mit meinem Drucker rede, ist am Ende nur ein Symptom meiner Angst. Die Angst vor diesen verdammten Prüfungen. Nicht gut vorbereitet zu sein, eine schlechte Note zu schreiben oder noch schlimmer – durchzufallen!

Vielleicht fühlt ihr euch besser vorbereitet als ich. Oder ihr sitzt ebenfalls nervös vor euren Lernzetteln und merkt, wie die Panik euch unkontrolliert nach Luft schnappen lässt.

Ich habe mich mit meiner Angst, nicht nur was die bevorstehenden Prüfungen angeht, sondern auch im allgemeinen, in einem Poetry Slam auseinander gesetzt. Also legt Stift und Papier für einen Augenblick zur Seite, lehnt euch zurück und genießt die nächsten 4 Minuten.

Das ist zwar schön und nett, aber eure Angst konnte ich euch damit nicht nehmen? Ich habe Studenten an der hdpk gefragt, was sie tun, wenn die Prüfungsangst zu groß wird und habe einige nützliche Tipps bekommen:

Katzencafes, Yoga, Kochen oder doch lieber ein Bier mit Freunden?

Habt ihr schon mal von einem Katzencafe gehört? Katzencafes vereinen zwei Dinge, die eine perfekte Kombination für von Panik dominierten Lernsessions abgeben. Die flauschigen Vierbeiner strahlen Ruhe und Gelassenheit aus und Kaffee ist sowieso lebenswichtig – besonders jetzt.
Zwei Katzenkaffees in Berlin, sind das Pee Pees Katzencafe in Neuköln und das Katzenmusikcafe „Zur Mieze“ in Charlottenburg.

Wem das zu viele Haare auf den Klamotten sind, der kann es mit Kochen oder Yoga versuchen. Wir alle wissen doch, wie wichtig eine vielseitige Ernährung und genug Bewegung sind. Für jede Menge Rezeptvorschläge empfehle ich euch die Seite chefkoch.de und auf dem Youtube Kanal von Yoga with Adriene, könnt ihr eine 30 Tage Yoga Challenge absolvieren. Also Schluss mit den Ausreden und ran an den herabschauenden Hund!

Yoga und Kochen haben nicht nur den netten Nebeneffekt, dass man sich sportlich betätigt und was zu Essen im Haus hat, sondern noch einen weiteren entscheidenden Vorteil: Es bring Abwechslung und Ablenkung in den Alltag, der vor den Klausuren häufig vom Sitzen am Schreibtisch geprägt ist.

Und wenn gar nichts mehr hilft, dann bleibt nur noch die besten Freunde anzurufen, die nächste Kneipe aufzusuchen und sich bei Bier und Schnaps mal so richtig auszuheulen! Weiter lernen könnt ihr dann ja, wenn der Kater verschwunden ist.

 

 

Titelbild: pixabay.com_unsplash

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