Virtual Reality ist die Zukunft. Was nicht viele wissen:  Die ersten VR-Brillen wurden bereits Mitte der 90er verkauft. Aber warum hat der Erfolg dieses Technikfortschrittes so lange gedauert?

von Christian Hillefeld

Am 21. Juli 1995 stellte Nintendo den Virtual Boy vor. Die nächste große technische Entwicklung in der Unterhaltungsindustrie – könnte man meinen. Doch die Begeisterung für die Konsole hielt sich in Grenzen.  Von 250.000 erwarteten Verkäufen wurden nur 140.000 erreicht. Viele Spieler klagten über Kopfschmerzen und empfanden die Brille als unbequem.

Erst im Frühjahr 2016 mit der Veröffentlichung der Oculus Rift und der HTC Vive  wurde Virtual Reality (VR) auf dem Markt etabliert. Um so ein abenteuerreiches Erlebnis greifbar zu machen, wird ein leistungsstarker Computer benötigt. Immer mehr Spiele werden für VR optimiert. Das einzige Hindernis: der hohe Preis. Somit ist das Eintreten dieser Technik in den Massenmarkt nicht einfach.

Jedoch gibt es auch günstigere Varianten VR kennenzulernen. Die Samsung Gear VR und verschiedene Modelle von Elegiant sind bereits für weit unter 100 Euro zu haben. Einfach das Smartphone einklemmen und los geht’s!

Auch die hdpk hat jetzt eine Vive angeschafft.

„Um die Präsenz einer VR Szene zu erhöhen, spielt der Sound eine große Rolle. Durch unsere Neuanschaffung – der HTC Vive – bekommen die Studierende die Möglichkeit, in diesem Bereich (3D Audio) zu experimentieren. In verschiedenen Kursen (Klang und Raum, HackLab, AV Design) und Workshops wird dieses Wissen vermittelt.“ (Marco Kuhn, Studiengangsleiter Audiodesign)

Helen studiert Medienmanagement im ersten Semester und hat die Brille ausprobiert.

Titelbild: BagoGames CC BY 2.0