Winter in Berlin. Schneidend kalter Wind und frostige Temperaturen sind nur mit Mütze, Schal und dickem Mantel zu ertragen. Doch wie kommen Obdachlose mit dieser Kälte klar?

– von Ece Asker 

Um dem Kältetod auf den eisigen Straßen Berlins entgegenzuwirken, hat die Berliner Stadtmission den sogenannten „Kältebus“ ins Leben gerufen. Das Team bietet Wohnungslosen auf Wunsch den Transport in eine Notübernachtung an. Vor Ort versorgen engagierte Mitarbeiter  Obdachlose mit einem wärmenden Schlafsack und einem heißem Getränk – oftmals reicht auch einfach ein Gespräch.

Seit 1877 hat es sich die Berliner Stadtmission zur Aufgabe gemacht, Menschen Schutz zu bieten, die in verschiedenen Notlagen sind. Die häufigsten Gründe der Obdachlosigkeit sind persönliche Krisen, Suchtverhalten, Arbeitlosigkeit und damit einhergehend der Verlust der Wohnung. Die Berliner Stadtmission bietet Beratung, Seelsorge, Wohnhilfe für Wohnungslose und Haftentlassene, Seniorenheime, Wohnstätten für Menschen geistiger Behinderung und die Kältehilfe an.

In einem Interview gibt Yannick Büchle, Teamleiter des Kältebus, nähere Informationen über das Projekt.

Hilfe anbieten 

Wer auf einen Obdachlosen aufmerksam wird, der dringend Hilfe oder einen warmen Schlafplatz benötigt, sollte das Kältebus-Team jeden Tag von November bis März ab 21Uhr unter der Rufnummer 0178/523 58 38 informieren.

 


Im Rahmen der SRH Hochschule der populären Künste wird über die kalte Jahreszeit eine hochschulinterne Spendenaktion unter dem Claim „Wärme schenken“ veranstaltet. Weitere Infos zur Spendenaktion findet Ihr in der nächsten Zeit auf Facebook. Wir freuen uns auf Eure Unterstützung!
Titelbild : © Berliner Stadtmission/Carmen Lenk