5 Dinge, die ihr bisher bestimmt noch nicht über Eiscreme wusstet. Ob Wasser- oder Milcheis, Eis am Stiel, in der Waffel oder im Becher – Jeder liebt es und das nicht nur im Sommer. Aber es gibt Fakten, die ihr über die süße Nachspeise bestimmt  nicht kennt.

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1. Eiscreme aus Italien? – Nichts da Bella Italia!

Nur weil sich Stracciatella, Amarena und Tiramisu zwar italienisch anhören, heißt das nicht gleich, dass es auch italienisch ist. Erfunden wurde die kalte Leckerei von den Chinesen vor vielen tausend Jahren. Die Namen der Eissorten stammen wiederum doch aus Italien.

2. Vanille Eis ist lecker und gesund

Die Amerikaner sind so verrückt nach Vanilleeis, dass sie den 23. Juli als „National Vanilla Ice Day“ feiern. Auch bei den Deutschen ist Vanille seit her die Lieblingseissorte. Es ist nicht nur lecker, echte Vanille ist zudem auch gut für unsere Gesundheit, da sie antiseptisch wirkt. UND sie gilt als aphrodisierend und stimmungsaufhellend, ein wahres Multitalent also.

3. Nicht in jeder Eiscreme ist echte Milch

Nur wenn mindestens 70% Milchanteil im Eis steckt, dürfen wir es auch „Milcheis“ schimpfen.
Lust selber echtes Milcheis mit Erdbeergeschmack zu machen, dann solltet ihr euch an diese Vorgaben halten:

Zutaten:
• 150 g Erdbeeren
• 70 g feinen Zucker
• 125 ml Vollmilch
• 50 ml süße Sahne
• 2 EL Zitronensaft

Zubereitung:
Die gewaschenen Erdbeeren mit der Milch, dem Zucker und dem Zitronensaft pürieren. Die Sahne fast steif schlagen und unter die Erdbeermischung heben. Zusammen kommt alles in eine Schüssel und muss für eine Nacht ins Kühlfach. Dabei beachten: Die ersten 3 Stunden jede halbe Stunde raus holen und umrühren. Denn ihr wollt ja schön cremiges Eis.

4. Dolomiti aus den Dolomiten

Warum tragen Eiscafés so oft den Namen Dolomiti? Die Frage stellt sich oft. Die Antwort: Die meisten italienischen Eismacher in Deutschland kommen aus einem Tal in den Dolomiten, dem Val di Zoldo.

5. Kuhmilch oder Muttermilch? 

Ein Londoner Eiscafé wagt den Versuch: Eis hergestellt aus Muttermilch. Die Kreation mit dem Namen „Baby Gaga“ lockt viele Menschen zum Probieren an. Nicht sicher ist jedoch, ob die Sorte Auswirkungen auf die Gesundheit hat, deshalb spricht die britische Behörde ein Verkaufsverbot aus. Fest steht, dass Muttermilch viele wertvolle Nährstoffe und antibakterielle, sowie heilungsfördernde Eigenschaften für Babys besitzt. Fraglich ist nur, ob das für Erwachsene genauso gilt und ob sie sich für die Herstellung von Speise-Eis eignet.
Doch eines wisst ihr mit Sicherheit: Ein Sommer ohne Eis, ist keiner guter Sommer. Was gibt es besseres bei 30 Grad im Schatten als ein Magnum zu genießen?

 

 

Bild: Gourmandise (CC BY-NC-ND 2.0)
Bild: aufgehts2013 (CC BY 2.0)