Ein Festival aus einer anderen Welt – das war die Fusion 2016

Lichtermeer, Zauberwald und Bassgewummer. Das waren 4 Tage Fusionfestival 2016. Das ganze Festivalgelände in Lärz (Mecklenburg-Vorpommern) glich vom 28.06.-03.07 2016 einem riesigen Märchenwald. Von allen Seiten dröhnten Bässe. 24 Stunden am Tag Musik, feiern und tanzen. Neben der Feierei konnte man auch Theater und Kunst anschauen.

Zum 20. mal erschafften die Organisatoren  des Fusionfestivals eine 4 tägige Parallelwelt zum Alltagsleben. 70.000 Besucher feierten entspannt miteinander. Ein Sanitäter berichtet „Seitdem ich hier arbeite, gab es noch keine Schlägerei. Die Leute sind friedlich.“ Es geht darum dem Konsum zu entsagen, zu teilen und Kultur zu erleben. Die Anwesenden schätzen die Freiheit und die Liebe, die das Festival umgeben.

Auf dem Festivalgelände leuchteten unzählige verschiedenen Lichtinstallation. Der Bass hat den ganzen Körper durchdrungen. Das Essen war vorzüglich. Von Pommes bis Ingwer-Linsen-Curry-Suppe gab es alles. Natürlich vegan und vegetarisch.

Auch Drogen und Alkohol spielen eine große Rolle bei dem Elektro-Festival. Mindestens drei mal am Tag kam jemand am Zelt vorbei und hat gefragt, ob man LSD oder MDMA brauche. Die Leute, die es nehmen wollten haben das getan. Die, die es nicht wollten, haben es gelassen. Keiner wird verurteilt. Jeder konnte sein wie er will. Ein verrücktes Miteinander, begleitet von Bässen. Was die Besucher besonders an der Fusion mochten könnt ihr euch hier anhören: